Willkommen am WEINGUT ALBERT

SÜDSTEIERMARK - KITZECK im SAUSAL

Familien Geschichte:

Im Revolutionsjahr 1848 erwarb der schwer lungenkranke Grazer Kaufmann Carl Aberth das Weingut in Kitzeck. Der Volksmund machte aus Aberth "Albert" und begründete so den Hausnamen des "Weinguts Albert". Seine Krankheit zwang ihn, sein Kontor in der Stadt still zu legen, sodass er sich ganz seinem Anwesen in Kitzeck mit seinen Rebhängen widmen konnte. Die Kitzecker Luft und der Wein haben ihm gut getan - er starb im (damals) begnadeten Alter von 89 Jahren.

Der kinderlose Aberth-Albert hinterließ seinen Besitz seinem Neffen Gustaf Zettel, dem Urgroßvater des heutigen Besitzers. Zettl, welcher in Ödenburg (Sopron) eine Schnaps-, Likör- und Essigfabrik betrieb, baute das Gut in Kitzeck als Sommerfrische aus. Als Maler und Zeichner hielt er viele Motive in Kitzeck fest, die heute nicht mehr existieren.



Die Weingartenfläche wurde nach der Reblauskatastrophe erneuert und mit erprobten steirischen Qualitätsrebsorten wie Welschriesling und Sylvaner bepflanzt. Nach dem Tod von Gustav Zettl (1916) und seiner Frau Irma (1933) übernahm deren Tochter Margarete, verehelichte von Cramer, den Betrieb. Damals schon wurde Qualitätsweinbau betrieben und dieses Wissen von Generation zu Generation weitergegeben. Urkunden und Auszeichnungen ab dem Jahre 1910 belegen diesen hohen Standard und unterstreichen die Qualitätsphilosophie des Hauses.

Nach dem zweiten Weltkrieg zog sich das Ehepaar Cramer nach Wien zurück und 1950 übernimmt der jüngste Sohn, Ing. Wilfried v. Cramer, Absolvent der Weinbauschule Klosterneuburg, mit Frau Elfriede die Führung des Betriebes. Ihm blieb es vorbehalten, den Grundstein für die heutigen Erfolge des Weingutes zu legen. Eine moderne Entwicklung des Weinbaus begann und die Ochsenfuhrwerke hatten nun endlich ausgedient.

Mit Christian Cramer übernimmt 1984 wiederum der jüngste Sohn die Verantwortung für Keller und Wirtschaft.

2011, bedingt durch eine durch einen Verkehrsunfall verursachte Gehbehinderung, gibt Christian nach 27 erfolgreichen Jahren das Zepter in Keller und Weingarten an seinen Sohn Leopold ab.

Als Weinbau und Kellermeister besitzt dieser alle Voraussetzungen, die hier gepflegte Tradition des Qualitätsweinbaus konsequent fortzusetzen.